Spiel der Woche – Bezirksebene

TuS Weinbach wirft den Rettungsanker und lässt Limburg 07 abblitzen

Günther Stahl (TuS Weinbach)

Vielleicht war der 8:2-Sieg des TuS Weinbach in der Tischtennis-Bezirksklasse West 1 gegen den Tabellennachbarn VfR 07 Limburg der entscheidende Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Im Vorfeld berichtete Mannschaftsführer Matthias Hardt von einer angespannten Stimmung im Team. „In den beiden kommenden Partien gegen Limburg und Hadamar wird es sich entscheiden, ob wir den Klassenerhalt vorzeitig schaffen oder in die Relegation müssen.“ Etwas Hoffnung machte kürzlich der unverhoffte Teilerfolg in Elz, wo die Weinbacher sogar bei einer 5:2-Führung den Sieg auf den Schlägern hatten. „Für das jetzt anstehende Spiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten aus Limburg wollen wir uns an der Leistung aus dem Hinspiel orientieren, als wir beim 7:3-Auswärtssieg unsere bisher beste Saisonleistung abrufen konnten.“

Es sollte sogar noch etwas besser laufen. Die Weinbacher Akteure waren von Anfang an gewillt, für klare Verhältnisse zu sorgen und zogen nach der Punkteteilung in den Doppeln unaufhaltsam zum 8:2-Erfolg davon. So war nicht nur Matthias Hardt anschließend „erleichtert, dass wir gegen einen unmittelbaren Konkurrenten einen deutlichen und souveränen Sieg einfahren konnten, der uns nun einen 4-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz verschafft hat. Jetzt können wir in der kommenden Partie in Hadamar alles klar machen.“

Er empfand den Sieg nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch in dieser Höhe völlig in Ordnung und freute sich für seine Mannschaftskollegen Thomas Kurz und Günther Stahl, die nach einer bisher schweren Rückrunde maßgeblich zum Sieg beitragen konnten. Die beiden anderen Stammkräfte bestätigten jedoch die bisherigen guten Auftritte und stabilisierten ihre Einzelbilanzen. So steht Matthias Hardt momentan bei 20:10, Jochen Steiner bei 15:5 Spielen. Und ganz entscheidend ist sicher auch die 11:2-Doppelbilanz von Hardt/Kurz, dem erfahrenen Spitzendoppel.

Limburgs Kapitän Alexander Schnaider hatte die Weinbacher vorab bereits in der Favoritenrolle gesehen, zumal „nach der Vorrundenniederlage und der starken Schwächung aufgrund des Abganges unserer Nummer 1, Björn Sievers“. Für ihn und sein Team lebte nur zu Beginn die Hoffnung, „doch die verflog dann relativ schnell und unser Gegner feierte nach fairem Verlauf einen absolut verdienten Sieg. Wir haben bisher eine Saison mit Höhen und Tiefen erlebt, doch der Klassenerhalt ist und bleibt unser oberstes Ziel.“ Der sollte für beide Teams bei nun vier Punkten Vorsprung auf den SV RW Hadamar II so gut wie sicher sein. Es ist kaum anzunehmen, dass der Konkurrent in den restlichen drei Begegnungen über sich hinauswachsen wird und zudem noch das schlechtere Spielverhältnis ausgleichen kann. (uh)

Spielverlauf:

TuS Weinbach – VfR 07 Limburg 8:2 (26:9):

Hardt/Kurz – Czech/Laukner 11:3, 11:4, 11:7; Steiner/Stahl – Schnaider/Teich 11:6, 9:11, 6:11, 5:11; Matthias Hardt – Götz Teich 11:5, 11:9, 11:4; Thomas Kurz – Alexander Schnaider 15:13, 11:6, 11:9; Jochen Steiner – Marcus Laukner 11:7, 11:4, 6:11, 11:5; Günther Stahl – Andreas Czech 8:11, 11:8, 9:11, 11:7, 11:6; Matthias Hardt – Alexander Schnaider 11:3, 11:7, 11:6; Thomas Kurz – Götz Teich 11:13, 11:3, 6:11, 3:11; Jochen Steiner – Andreas Czech 11:3, 11:5, 11:4; Günther Stahl – Marcus Laukner 11:4, 11:7, 11:5

Updated: 31. März 2025 — 14:33